Ein Überblick über die 8 Wachstumsschübe des Babys

Hand, auf der ein Kinderfuß ist. Im Rahmen der Wachstumsschübe lernen Babys laufen.

Die Wachstumsschübe sind wichtige Entwicklungsphasen im ersten Lebensjahr. Sie sind verantwortlich dafür, dass sich dein Baby von einem hilflosen Säugling zu einem neugierigen Entdecker entwickelt, welcher zwar noch etwas ungeschickt, aber zielgerichtet durch die Wohnung trippelt.

Was ist ein Wachstumsschub?

Im ersten Lebensjahr entwickelt dein Baby auf motorischer, kognitiver und sozialer Ebene so viele neue Fähigkeiten, dass manchmal die Welt auf dem Kopf zu stehen scheint. Verantwortlich dafür sind die sogenannten Wachstumsschübe bzw. Entwicklungsschübe, welche mit einer rasanten Entwicklung des Gehirns in Verbindung stehen. Es wird eine Vielzahl neuer Nervenzellen gebildet, welche sich untereinander vernetzen. Im Ratgeber „Oje, ich wachse“* gehen die Entwicklungspsychologen Dr. Hetty de Rijt und Dr. Frans X. Plooij ausführlich auf die geistige Entwicklung der Babys ein. Dieses Buch hat mir besonders bei meinem ersten Kind sehr viel Sicherheit gegeben.

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Wie du einen Entwicklungsschub erkennst

Ein Wachstumsschub kündigt sich meist dadurch an, dass dein Baby plötzlich sehr weinerlich und anhänglich ist. Zudem zeigt sich häufig ein unruhiges Schlafverhalten und vermehrter Appetit. Neue Dinge zu erlernen und Eindrücke zu gewinnen bedeutet, die gewohnte sichere Umgebung zu verlassen. Das Unbekannte ist beängstigend für das Baby. Daher wird es vermehrt deine Nähe und Sicherheit suchen.

Da die Wachstumsschübe mit der Entwicklung des kindlichen Gehirns einhergehen, verhalten sich gleichaltrige Babys ähnlich. Die Zeitangaben sind jedoch nur statistische Mittelwerte und manche Babys lassen sich einfach mehr Zeit. Mach dir also keine Sorgen, falls dein Kind gewisse “Fähigkeiten” noch nicht erlernt hat.


Wie ihr gemeinsam die Wachstumsschübe übersteht

In den meisten Fällen ist die Zeit während eines Wachstumsschubes nicht nur für das Kind, sondern auch für die Eltern belastend. Ursachen sind vor allem das Gequengel, das unstillbare Bedürfnis nach Nähe und der Schlafmangel*. An manchen Tagen wirst du es kaum schaffen, alleine zur Toilette zu gehen oder zu duschen. Nimm daher Hilfe an und versuche die Zeit, in denen dein Kind schläft, als persönliche Erholungspause zu nutzen. Denk immer daran, dein Baby will dich nicht ärgern, sondern braucht dich in diesen Phasen besonders stark, um sich sicher zu fühlen.

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