Die Wahrheit über Zucker und Zuckerfallen in Kinderprodukten

Ein Stapel bunter Donuts mit viel Zucker und bunten Streuseln.

Kinder lieben Süßigkeiten. Ab und an ist das ja auch kein Problem, aber zu viel Zucker ist einfach ungesund. Möchtest du wissen, in welche Zuckerfallen Eltern sehr leicht tappen können?

Brauchen Kinder eigentlich Zucker?

Die Antwort lautet “Nein”. Der menschliche Körper benötigt Energie, um zu funktionieren. Diese Energie wird aus Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten gewonnen. Es ist aber nicht notwendig, dass wir zusätzlich Zucker zu uns nehmen. Vermehrter Zuckerkonsum kann dick machen und im schlimmsten Fall Diabetes hervorrufen.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass es unseren Kindern nicht schadet, wenn es ab und zu Süßigkeiten gibt. Jedoch solltet ihr euch angewöhnen, einen Blick auf die Nährwertangaben zu werfen.

Meine Empfehlungen für Mamas und Papas:

Vorsicht vor Zuckerfallen

Da ich nicht alle Zuckerfallen auflisten kann, werde ich mich auf ein paar Produkte beschränken, die extra für Kinder gemacht sind.

Ich habe Durst!

Fange ich mal bei den Getränken an. Kinder trinken, um ihren Durst zu löschen. Natürlich schmecken Limonade und Saft einfach besser als Wasser, aber dafür hat Wasser keinen Zucker.

Was gibt es zum Frühstück?

Viele Kinder starten mit Müsli oder sogenannten Cerealien in den Tag. Hast du schon einmal einen Blick auf die Rückseite dieser Verpackungen geworfen? Zumeist sind etwa 23 g Zucker auf 100 g vorhanden. Das ist wirklich viel und meiner Meinung nach einfach zu viel. Aber es geht auch anders. Meine Jungs essen Haferflocken und garnieren sich das einfach mit Heidelbeeren, Nüssen oder ein paar der oben erwähnten Cerealien. Was ich auch gerne mache, sind Overnight-Oats*. Falls du das nicht kennst, probier es unbedingt aus!

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Mama, ich möchte einen Quetschie!

Du kennst doch auch bestimmt Quetschies. Kinder lieben dieses Zeug, aber hast du mal geschaut was drin ist? Obst, Obst und noch mehr Obst. Klar ist Obst gesund, aber nicht in dieser Menge. Ich habe meine Quetschies immer selbst gemacht. Mit etwas Obst und viel Gemüse. Damit es ähnlich wie ein Quetschie aussieht, gibt es wunderbare wiederverwendbare Quetschbeutel*.

Fruchtquark, Fruchtjoghurt und Pudding

Meiner Meinung nach geht es auch ohne. Nimm lieber Naturjoghurt oder griechischen Joghurt und streue ein paar Beeren oder ein paar Stücke Banane rein.

Kekse, Kuchen & Co.

Müsliriegel, Kekse und Kuchen. Alles was du kaufen kannst, enthält übermäßig viel Zucker. Ich backe sehr gerne selber und habe festgestellt, dass du bei allen Rezepten die Menge an Zucker getrost halbieren kannst. Weder meine Kinder noch mein Mann haben sich jemals beschwert, dass die Kekse nicht süß genug sind. Und ja, mein Mann ist dabei sehr ehrlich…

Fazit

Du kannst deinem Kind Süßigkeiten nicht vorenthalten. Bei Oma und Opa, im Kindergarten, in der Schule oder auf Geburtstagen wird dein Kind immer den Zugang zu Naschereien haben. Du kannst jedoch aktiv Zuckerfallen aufdecken und durch zuckerarme Alternativen ersetzen.

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