9 Tipps für eine glückliche Partnerschaft trotz Kind

Zwei Paar Hände, die kleine Babyfüße umschließen. Dieses Bild spricht für eine glückliche Partnerschaft.

Wenn ein Baby auf die Welt kommt, verändert sich viel. Mama und Papa müssen sich in ihre neuen Rollen einfinden. Häufig bleibt dabei die Zweisamkeit auf der Strecke. Wie ihr es schafft, auch mit Kindern eine glückliche Partnerschaft zu haben, erfahrt ihr hier.

9 Tipps für eine glückliche Partnerschaft

1. Sei du selbst

Eine glückliche Partnerschaft basiert auf gegenseitigem Respekt. Sobald sich ein Partner verbiegen muss, damit du Beziehung funktioniert, läuft etwas falsch. Wenn dich etwas an deinem Partner oder deiner Partnerin stört, dann sprich dies offen an. Gemeinsam könnt ihr nach Kompromissen suchen, damit eurem Glück nichts im Wege steht.

2. Unterstützung annehmen

Gerade in den ersten Monaten ist zumeist die Mama für das Baby verantwortlich, während der Papa arbeiten geht. Du musst jedoch nicht alles alleine schaffen, sondern kannst Oma und Opa oder eine Freundin bitten, für eine Weile auf das Baby aufzupassen. Lass dir helfen, wo es geht, sei es beim Putzen oder beim Einkaufen. Nutze die Zeit, um etwas nur für dich zu tun. Denn du bist neben der Vollzeit-Mama auch immer noch eine Frau, die sich in ihrem Körper wohlfühlen möchte.

Meine Empfehlungen für Mamas und Papas:

3. Gemeinsam Zeit verbringen

Führt kinderfreie Abende oder später Wochenenden ein. Du wirst sehen, wie gut das euch allen tut. Die Kinder freuen sich, wenn sie Abwechslung haben. Die Großeltern freuen sich, wenn sie auf die Kinder aufpassen können. Außerdem könnt ihr endlich mal wieder ausschlafen und etwas zu zweit unternehmen. Manchmal wohnen die Eltern oder Schwiegereltern jedoch weiter weg. Durch das Engagieren eines Babysitters könnt ihr dennoch einen kinderfreien Abend haben.

Für mich ist es von großer Bedeutung, eine routinierte Schlafenszeit für die Kinder zu schaffen. Du fragst dich, wie du das am besten machen sollst? Im Buch „Sanfter Babyschlaf“* findest du hilfreiche Tipps und Tricks. Meine Jungs sind abends echt erledigt und auch wenn sie sagen, dass sie noch nicht müde sind (was selten vorkommt), gehen sie trotzdem rechtzeitig ins Bett und schlafen dann auch fix ein. Ich kenne viele Eltern, die uns um diese abendliche Zweisamkeit beneiden.

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4. Es muss nicht alles perfekt sein

Eine wichtige Entscheidung war bei mir zu akzeptieren, dass es in unserer Wohnung nicht perfekt aussieht. Außerdem ist das mit zwei Kindern auch gar nicht möglich. Ich habe etwas länger gebraucht, um das für mich zu akzeptieren. Ich war ständig gestresst, wenn ich sauber gemacht habe, besonders wenn mein Großer nach mir gerufen hat. Daraufhin habe ich mich hinterfragt, was mir eigentlich wichtiger ist. Eine saubere Wohnung oder ein entspannter Tag mit meinem Kind? Seitdem ich mich nicht mehr selber stresse, bin ich viel entspannter. Ich lasse einfach mal etwas liegen und verbringe dafür abends Zeit mit meinem Mann.

5. Aufgaben verteilen

Oftmals herrscht in Familien eine gewisse Rollenverteilung. Wenn dir deine Aufgaben zu viel werden, dann äußere deine Wünsche und bitte deinen Partner, dir gewisse Dinge abzunehmen. Vergesst auch nicht, gelegentlich einfach mal „Danke“ zu sagen, denn viele Dinge haben sich vielleicht als selbstverständlich eingeschlichen. Dadurch kann eine neue Aufgabenverteilung entstehen, in der niemand das Gefühl hat, mehr zu machen als der andere.

6. Redet miteinander

Reden ist das A und O für eine gut funktionierende Partnerschaft. Häufig höre ich jedoch, dass die Kommunikation bei vielen Paare keine so große Bedeutung hat. Unterhaltet euch regelmäßig* über euren Tag, eure Probleme und Wünsche. Vergesst dabei aber nicht, dass es noch andere Themen außer den eigenen Kindern gibt.

7. Lachen ist Balsam für die Seele

Mein Rezept für eine glückliche Partnerschaft ist es Spaß zu haben und miteinander zu lachen. Erinnert euch zurück an den Beginn eurer Beziehung. Habt ihr euch nicht gegenseitig geneckt oder anderweitig zum Lachen gebracht? Als Mama oder Papa hast du nicht deinen Humor verloren!

8. Wenn streiten, dann richtig

In einer Familie treten immer wieder Meinungsverschiedenheiten auf, sodass sich Konflikte nicht vermeiden lassen. Streiten ist nicht verboten, aber zu einer guten Streitkultur gehören verschiedene Aspekte.

  • Lasst einander ausreden,
  • hör dir die Sicht des anderen an und
  • versuche, dich in die Lage deines Partners oder deiner Partnerin zu versetzen.

Außerdem solltest du deinen Frust nicht aufstauen, sondern offen mit deinem Partner über Dinge, die dich stören reden.

9. Kleine Gesten nicht vergessen

Über kleine Geschenke oder Aufmerksamkeiten freut sich jeder, aber vergesst nicht, dass auch kleine Berührungen Nähe schaffen und das Vertrauen ineinander festigen. Verzichtet nicht auf den Kuss zum Abschied, Händchen haltend spazieren gehen oder Umarmungen.

Fazit

Ich bin überzeugt, dass diese 9 Tipps eine Partnerschaft festigen können. Gleichzeitig stellen Eltern, die eine harmonische Beziehung führen, ein gutes Vorbild für Kinder dar. In einem liebevollen Haushalt können Kinder nämlich Sicherheit erfahren und sich entfalten.

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