8 Wahrheiten über das Familienleben

Familienleben im Wald. Mama, Papa und Kind stehen auf Waldlichtung.

Als Familie erleben wir tolle Momente mit unseren Kindern, die wir auch genießen und gerne in Form von Fotos teilen. Wir werden oft angesprochen, wie wir unser Familienleben so entspannt hinbekommen. Da denke ich mir manchmal nur mit einem Lächeln “Wenn du wüsstest”. Denn so sieht es wirklich aus!

1. In Pfützen springen, ist super lustig

Aber danach gibt es sehr oft schlechte Laune, Hektik und Organisationslücken. Das Problem ist nämlich, dass auch Matschhosen und Gummistiefel nicht vor nassen Socken schützen – zumindest nicht, wenn es heißt “bei wem platscht es am dollsten?”. Zu Hause angekommen müssen dann alle Sachen ausgezogen und am besten gleich gewaschen werden. Jahrelang haben wir uns über die nassen Schuhe geärgert, bis wir endlich einen wunderbaren Schuhtrockner* gefunden haben. Dieser steht gleich griffbereit im Flur, sodass schon mal ein Problem weniger vorhanden ist.

Meine Empfehlungen für Mamas und Papas:

2. Geschwister sind die besten Freunde

Ja das wünschen sich wohl alle Eltern. Aber im realen Familienleben sieht das meist anders aus. Ständig gibt es Streit um die gleichen Sachen, es wird gestänkert und gezankt.Natürlich gehört das dazu, aber es ist manchmal echt anstrengend für uns als Eltern. Dafür lieben wir die Phasen, wenn unsere Jungs miteinander spielen und lachen. Dann werden auch die Fotos gemacht!

3. Anziehen geht bei uns ganz fix

Manchmal ja, aber manchmal gibt es auch hier Streit und Tränen. Vor allem wenn die Lieblingssocken nicht da sind oder einer der beiden in Stänkerlaune ist. Da hilft es nur, ruhige Nerven zu behalten, Sachen schon am Vorabend rauszusuchen und vielleicht hier und da etwas mithelfen. Lieber so, als Stress am Morgen!

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4. Baden macht Spaß

Die ersten Minuten trifft das auch zu, bis der erste Streit in der Badewanne ausbricht. Worüber? Der eine hat mehr Schaum als der andere oder das Lieblingsspielzeug ist nicht auffindbar. An guten Tagen geht es auch mal ohne Streit. Aber die Laune kippt bei unserem kleinen Sohn spätestens dann, wenn es heißt “Haare waschen”.

5. Gemeinsames Backen

Ich liebe es, zu backen, und noch mehr Spaß macht es zusammen mit unseren Kindern. Darum geht es nämlich auch. Mit kinderleichten Rezepten* und tollen Anleitungen ist es spielend einfach, Kinder für das Backen zu begeistern. Schließlich freuen sie sich besonders, wenn sie eigenhändig mitwirken und zur Belohnung etwas Teig naschen können. Da sind mir die Flecken, die mehlbestäubten Klamotten und der zusätzliche Abwasch wirklich egal.

6. Zeit zum Mittagessen

Ganz ehrlich, ich freue mich schon, wenn unser kleiner Sohn endlich die Mäkelphase überstanden hat und bereit ist, verschiedene Sachen zu probieren. Kennt ihr den Struwwelpeter*?Die Geschichte vom Mäkelfritzen passt perfekt zu ihm. Ich würde so gerne neue Dinge kochen, aber bevor ein Viertel der Familie nicht satt werden, gibt es bekanntes Essen. Das heißt aber nicht, dass tricksen nicht erlaubt ist. Suppen werden püriert und in Stampfkartoffeln werden gerne auch geschälte Zucchini geschummelt. So können wir am Wochenende entspannt Mittag essen.

7. Zeit für die Mittagspause

Mittagsschlaf gibt es bei uns schon seit fast anderthalb Jahren nicht mehr. Damit das Familienleben auch am Wochenende entspannt ist, gibt es daher eine Mittagspause. Das heißt bei uns, dass Mama und Papa sich ein bisschen ausruhen und die Kinder leise spielen. Manchmal schaffen sie es eine halbe Stunde, aber oftmals müssen wir uns einfach abwechselnd ausruhen. Den Schlaf können wir dann an kinderfreien Wochenenden nachholen.

8. Zähne putzen und dann ab ins Bett

Zähne putzen ist für unsere Kinder normal und zum Glück gibt es da keine täglichen Kämpfe. Ich weiß von Freunden, dass es auch anders gehen kann. Wenn die Kinder im Bett sind, dauert es keine fünf Minuten, bis die allabendliche Verzögerungstaktik startet.

Ich muss nochmal pullern

Ich habe Durst

Ich habe eine Frage

Aber auch das gehört zum Elternsein eben dazu…

Fazit

Ich weiß, dass auch unser Familienleben manchmal chaotisch und nicht so gut organisiert ist. Aber erwartet das jemand von uns? Nein, ich denke nicht. Wir als Eltern sind froh, glückliche und aufgeweckte Kinder zu haben, dass wir jedem Moment etwas Positives abgewinnen.

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